Exile in Guyville Der Begriff »Girlism« erhitzt nach wie vor die Gemüter. Wann immer die Rede auf die neuen Girls im Musikbiz kommt, auf die »Megababes«, »Riot Girls« oder gar »Schlampen«, dient er als Überbegriff. Seit mehreren Jahren jongliert man nun schon in deutschen Avantgarde-Musikkreisen, und zunehmend auch außerhalb, mit diesem »Girlism«, was mittlerweile […]
Weiterlesen »Autor: Kersty Grether
Underground-Helden covern The Carpenters
Hungerkünstler Ein »Tribute-To-Carpenters«-Album kann man derzeit gut gebrauchen. Längst hat der Karen-Carpenter-died-of-Anorexia-Nervosa-Effekt der Band im Riot Girl und Rock-Underground so nachdenkliche Schock-Cred eingebracht, wie sonst nur Rock ’n’ Roll -Tode. Daß Sängerin Karen Carpenter tatsächlich an den Folgen von Körper-Negation, Liebes-Entzug, Hungern, Diätik, Medien-Bosheit – wie immer die Lieblings-Konstruktionen von Magersucht auch gehen – gestorben […]
Weiterlesen »Ist die Armut eine Frau?
Dekonstruktion und so Wenn der Verweis auf den bohemistischen Sozialabsteiger »made in the US« hierzulande schon zum guten Diskurs-Ton gehört, muß auch erkannt werden, daß die laufenden und kommenden »Wohlfahrts-Kriege« im amerikanischen Sozial-Versorgungs-System, vor allem Frauen betreffen. Analysen einer »Feminisierung der Armut« sind dort bislang meist von Mainstream-Feministinnen und schwarzen Feministinnen erstellt worden. […]
Weiterlesen »Queen Latifah – Vernunft ist eine Leidenschaft
HipHop-Diva in Jeans »Somehow I had always known that one of the biggest struggles of growing up would be never allow anyone to make me think I was bad.« Michelle Wallace Sie mag sich künstlerisch nicht unbedingt festlegen – daher braucht Queen Latifah ein um so eindeutigeres Umfeld, das ihren stilistischen Facettenreichtum erdet. Auf […]
Weiterlesen »Jonathan Kaplans ›Western Girls‹
Schießbudenfiguren Wenn Frauen im Film schießen, müssen schon außerordentliche Gründe vorliegen. Außerhalb der Ordnung der Welt der schießenden Männer und gleichzeitig diese Ordnung angreifend. Die Gründe müssen mit sogenannter »weiblicher Erfahrung« korrespondieren, sonst könnten ja gleich die Männer als Männer schießen, und dann hätte man den Film falsch besetzt – vorausgesetzt natürlich, es handelt sich […]
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