Mehr Lou Reed als Nico: Courtney Barnetts Interpretation zu “I’ll Be Your Mirror”

Wie oft haben wir DIESES LIED gecovert. (Ist es nicht  einer DER SONGS aller Zeiten?)

Zum Beispiel einmal sogar,  ganz offiziell, im Theaterstück “That enemy within” von der Regisseurin Lola Arias. Da gings, die Lyrics mal ganz platt angewendet, um Zwillinge.

Zehn Aufführungen immer nur DIESES LIED, in Leder und in weiß. 2010 war das, zusammen mit den tollen Zwillingen, Schauspielerinnen und Autorinnen Anna und Esther Becker, die das Theaterstück geschrieben hatten und die Hauptrolle spielten. Nun gut, liegt natürlich auch nahe, als deutschsprachige Musikerinnen…

Aber jetzt, ihr lieben Genies, hat auch unser aller Darling from Australia, Courtney Barnett Nicos Spiegelung mit diesem wunderbaren Seelenpartner im Programm.

Und WIE! Wie sie diesen Undergroundwelthit zu etwas Eigenem, sofort an sie Erinnernden macht, und dabei mehr mit dem  Gesangsgestus von Lou Reed als dem von Nico; wie sie den so ganz  automatisch raushaut, weil`s ihr eigener ist: BIG!  Und dabei die Melodie slightly zu verändern und mit der Gitarre neue Akzente zu setzen: muss man sich auch erstmal trauen.  I LOVE!

Das Info verrät von Virgin Music verrät:

“Heute erscheint Courtney Barnetts Interpretation zu “I’ll Be Your Mirror” von The Velvet Underground und Nico. Das Tributalbum, das von Lou Reeds gutem Freund Hal Willner produziert wurde, wird am 24. September veröffentlicht.

“Ich liebe diese Band”, so Courtney. “Und wenn ich I‘ll be Your Mirror höre und die Lyrics dazu lese, merke ich einfach jedes Mal, wie perfekt dieser Song ist. Ich kann mich mit jeder Zeile und Sekunde identifizieren und in die Welt des Stücks eintauchen.”

“I’ll Be Your Mirror: A Tribute to the Velvet Underground & Nico” enthält neben Courtneys Song auch Cover von Michael Stipe, Matt Berninger, Andrew Bird, Lucius, Kurt Vile & The Violators, St. Vincent & Thomas Bartlett, Thurston Moore & Bobby Gillespie, King Princess, Fontaines D.C., und Iggy Pop & Matt Sweeney

 

Anna und Esther Becker in “That Enemy Within: