Konzerte, die glücklich machen: Jen Cloher live im Funkhaus Berlin

 von Susanne Beeh

Wie Patti Smith Jim Morrisson wieder cool machte

Für Jen Cloher möchte ich hier geradezu eine neue Rubrik beantragen – Konzerte, die glücklich machen. 

Der weite Weg ins Funkhaus Berlin Nalepstraße wurde durch ein grandioses Konzert belohnt. Jen Cloher,  schon zum dritten Mal  im vergangenen Jahr in Berlin, und dieses Mal solo ohne Courtney Barnett, bereicherte jeden ihrer großartigen Songs durch die Erzählung einer ganz persönlichen Geschichte. Wie Patti Smith Jim Morrisson wieder cool machte, welche Abenteuer sie in Berliner Saunen erwarteten und wie es war als Jugendliche in Adelaide/Australien aufzuwachsen – lustig und berührend zugleich. 

Obwohl gut besucht, hatte das Konzert vorgestern einen eindringlich intimen Charakter, es fühlte sich an wie ein Wohnzimmerkonzert unter Freundinnen. Nur dass der Sound sehr viel besser war. Die Begeisterung des Publikums äußerte sich nicht zuletzt dadurch, dass fast alle ein Souvenir am Merchandise-Stand aus der Hand der Künstlerin erwarben und für ihren Support und ein paar persönliche Worte gerne anstanden. 

Mein Glück hält noch an – ich habe gerade das Vinyl Album, das ich nach dem Konzert erstanden habe ausgepackt, es ist ein Traum in Rosa…

 

Fotos: Susanne Beeh

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